Nachhaltig planen & Groß-Gerau gewinnen lassen

Zusammenfassung:

Rechenzentren ja – aber nachhaltig: Nur mit klaren Kriterien wie Abwärmenutzung, transparenter Gewerbesteuer und echter Einbindung in Stadt & Region.

Lausböhl als Zukunftsquartier: Gemischtes, autoarmes Viertel mit bezahlbarem Wohnen, regionalem Gewerbe, Grünflächen und starker Bahnanbindung.

Langfristiger Nutzen für Groß-Gerau: Fokus auf stabile Einnahmen, nachhaltige Arbeitsplätze und strategische Stadtentwicklung statt kurzfristiger Investitionssummen.

Als GRÜNE bekennen wir uns klar: Deutschland braucht zusätzliche Rechenzentrumskapazitäten, auch wenn wir uns für das Gelände am Lausböhl, klar gegen den Bau des Rechenzentrums ausgesprochen haben.

Uns ist bewusst: Eine leistungsfähige digitale Infrastruktur ist Grundlage für wirtschaftliche Stärke, Innovation, Verwaltung, Bildung und eine resiliente Gesellschaft. Rechenzentren sind ein zentraler Baustein der digitalen Zukunft.

Doch moderne Infrastruktur braucht auch eine kluge Standortplanung und verlässliche Partner.

Rechenzentren – ja. Aber nachhaltig, integriert und mit echtem Mehrwert.

Damit neue Rechenzentren langfristig überzeugen, braucht es klare Leitplanken:

  • Praxistaugliche Konzepte zur größtmöglichen Abwärmenutzung
  • Transparente und verlässliche Gewerbesteuerstrukturen
  • Kooperation mit regionalen Unternehmen
  • Nachhaltige Flächennutzung
  • Einbindung in die Stadtentwicklung
  • Berücksichtigung lokaler Anforderungen

Alles Punkte die mit Vantage, aus unserer Sicht, so nicht möglich waren.

Unser Anspruch ist es, Digitalisierung nachhaltig zu fördern.

Das Lausböhl-Gelände: Ein Quartier für alle

Der Lausböhl bietet die große Chance, in Groß-Gerau ein gemischtes, nachhaltiges Quartier zu entwickeln – mit Wohnen, Gewerbe, Erholung und lebendiger Gemeinschaft. Ziel ist ein Stadtbaustein, der langfristig Mehrwert schafft und viele Menschen einbindet.

Durch die direkte Bahnanbindung ist das Gelände zudem hervorragend geeignet für ein modernes Wohn- und Arbeitsquartier. Kurze Wege zum öffentlichen Nahverkehr ermöglichen klimafreundliche Mobilität, machen das Gebiet besonders attraktiv für Berufspendlerinnen und -Pendler sowie für Unternehmen – und sind eine ideale Grundlage für ein bewusst autoarmes Quartier.

Wohnen – vielfältig und bezahlbar

Geplant ist ein generationenübergreifendes Wohnkonzept mit bezahlbaren Angeboten für:

  • Auszubildende und Studierende
  • Alleinerziehende & Familien
  • Seniorinnen und Senioren in ambulant betreuten Wohngemeinschaften

Funktional, robust und kostenbewusst gebaut, entsteht Wohnraum, der Sicherheit, Selbstständigkeit und Perspektiven ermöglicht – ohne überflüssigen Luxus, aber mit hoher Lebensqualität.

Gewerbe – regional, innovativ, zukunftsfähig

Der Lausböhl soll auch Raum für modernes, nachhaltiges Gewerbe bieten. Denkbar sind:

  • Flächen für mittelständische Betriebe und Handwerk
  • Start-ups und innovative Unternehmen aus Klima-, Umwelt- und Digitalwirtschaft
  • Co-Working- und Gründerzentren
  • Ausbildungsbetriebe mit enger Verzahnung zu Wohnangeboten

So stärken wir regionale Wertschöpfung, schaffen wohnortnahe Arbeitsplätze und fördern eine vielfältige Wirtschaftsstruktur.

Erholung und Gemeinschaft – Grünflächen statt Asphalt

Ein autoarmes Quartier mit hoher Aufenthaltsqualität macht den Unterschied. Geplant sind:

  • großzügige, biodivers gestaltete Grünflächen
  • Gemeinschaftsgärten und Urban-Gardening-Projekte
  • Spiel- und Bewegungsflächen für Kinder und Jugendliche
  • Begegnungsorte wie ein Quartierstreff oder Mehrgenerationenhaus
  • kleine Cafés oder soziale Treffpunkte

Der Lausböhl kann so zu einem offenen, lebendigen Stadtteil werden – ein Ort, der Arbeiten, Wohnen und Gemeinschaft selbstverständlich miteinander verbindet.

Verantwortung heißt: langfristig denken

Großprojekte prägen eine Stadt für Jahrzehnte. Deshalb stellen wir nicht nur die Frage nach der Investitionssumme, sondern nach dem dauerhaften Nutzen für Groß-Gerau:

  • Wie viele nachhaltige Arbeitsplätze entstehen vor Ort?
  • Wie stabil und verlässlich sind die kommunalen Einnahmen?
  • Wie fügt sich das Projekt in unsere Stadtplanung ein?
  • Welche Perspektiven eröffnet es für kommende Generationen?

Wir unterstützen Rechenzentren als Teil der digitalen Zukunft Deutschlands. Gleichzeitig setzen wir uns dafür ein, dass Groß-Gerau seine Entwicklungsflächen strategisch nutzt und langfristig stärkt.

Digitalisierung braucht Infrastruktur.
Groß-Gerau braucht nachhaltige Perspektiven.

Beides zusammenzubringen – das ist unser Anspruch.

Beitrag: Text Achim Blohberger, Bilder: KI-generiert