Älter sein in Groß-Gerau

Mobilität im Alter – sicher, barrierefrei und wohnortnah
Mobilität bedeutet Selbstständigkeit. Wir setzen uns für barrierefreie Gehwege, sichere Kreuzungen, abgesenkte Bordsteine und ausreichend lange Ampelphasen ein. So bleiben Menschen auch im höheren Alter sicher zu Fuß, mit dem Rad, Bus oder Rollator unterwegs.

Sitzgelegenheiten und Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum
Öffentlicher Raum muss nutzbar sein. Wir wollen mehr Sitzgelegenheiten („Ruhebänke“) im Stadtgebiet und an allen Bushaltestellen. Kurze Pausen ermöglichen längere Wege und mehr Teilhabe am Stadtleben.

Barrierefreier und verlässlicher ÖPNV
Öffentlicher Nahverkehr muss für alle zugänglich sein. Wir setzen uns für barrierefreie Bushaltestellen, gute Erreichbarkeit und zuverlässige Verbindungen ein. Barrierefreiheit darf kein Sonderfall sein, sondern Standard.

Bahnhof Groß-Gerau endlich barrierefrei machen
Der Bahnhof ist für viele ältere Menschen faktisch nicht nutzbar. Wir fordern Aufzüge, Rampen und Hilfsschienen, damit Bahnfahren für alle möglich wird. Barrierefreiheit auf dem Papier reicht nicht – sie muss im Alltag ankommen.

Radverkehr als Mobilitätsoption auch im Alter
Sichere und gut beschilderte Radwege machen Radfahren auch im höheren Alter möglich. Wir unterstützen den Ausbau und die Verbesserung des Radwegenetzes sowie eine klare Beschilderung. Radverkehr bedeutet Beweglichkeit, Freiheit und Lebensqualität.

Begegnung schaffen – Einsamkeit vorbeugen
Ältere Menschen wollen Teil der Stadt sein, nicht allein zuhause. Wir fördern Treffpunkte im öffentlichen Raum, offene Nachbarschaftsangebote und generationenübergreifende Aktivitäten. Gemeinschaft stärkt Wohlbefinden und Zusammenhalt.

Kultur, Sport und Bildung für alle Generationen
Teilhabe endet nicht mit dem Renteneintritt. Wir setzen uns für kulturelle, sportliche und bildungsbezogene Angebote ein, die für ältere Menschen zugänglich und bezahlbar sind. Generationenübergreifende Angebote stärken das Miteinander.

Gesundheit – wohnortnah und präventiv gedacht
Gute Gesundheitsversorgung muss erreichbar sein. Wir setzen uns für wohnortnahe Haus- und Fachärzt:innen sowie für altersgerechte Gesundheitsförderung ein. Prävention hilft, Selbstständigkeit länger zu erhalten.

Pflegeberatung und Entlastung für Angehörige
Pflege betrifft viele Familien. Wir wollen bessere Beratung, frühzeitige Unterstützung und Entlastungsangebote für pflegende Angehörige. Gute Information hilft, Überforderung zu vermeiden.

Moderne Gemeindeschwester-Modelle stärken
Präventive Hausbesuche können Probleme früh erkennen. Wir unterstützen moderne, professionelle Gemeindeschwester-Modelle zur Beratung, Prävention und Begleitung. So wird Hilfe angeboten, bevor Krisen entstehen.

Digitale Teilhabe im Alter sichern
Immer mehr Angebote sind digital. Wir fördern verständliche Kurse, persönliche Unterstützung und digitale Nachbarschaftshilfen. Niemand soll vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen werden.

Digitale Hilfsmittel sinnvoll nutzen
Digitale Anwendungen können den Alltag erleichtern, etwa bei Terminen, Arztbesuchen oder Informationen. Wir setzen uns für barrierearme digitale Angebote und Unterstützungsstrukturen ein. Technik soll Menschen stärken, nicht ersetzen.

Wohnen im Alter – barrierefrei und gemeinschaftlich
Wohnen muss sich dem Leben anpassen. Wir fördern barrierefreien Wohnungsbau, generationengemischte Quartiere und gemeinschaftliche Wohnformen. Selbstbestimmtes Wohnen ist ein zentraler Baustein von Lebensqualität.

Respekt vor Lebensleistung und aktiver Beitrag Älterer
Viele Menschen über 60 engagieren sich beruflich, ehrenamtlich oder familiär. Wir stärken Ehrenamt, Weiterbildung und gesellschaftliche Anerkennung. Ältere Menschen sind eine tragende Säule unserer Stadt.

Beteiligung und Mitsprache älterer Menschen
Ältere wollen mitgestalten. Wir unterstützen Beteiligungsformate, Seniorenvertretungen und Mitspracherechte in städtischen Prozessen. Demokratie lebt von Erfahrung und Vielfalt.

Barrierefreiheit konsequent umsetzen – nicht nur planen
Zwischen Ziel und Realität klafft oft eine Lücke. Wir setzen uns dafür ein, bestehende Barrieren im öffentlichen Raum systematisch abzubauen. Stadtentwicklung muss inklusiv und alltagstauglich sein.

Bürgerengagement und Initiativen ernst nehmen
Zivilgesellschaftliches Engagement zeigt, wo es hakt. Wir unterstützen Bürgerinitiativen und Beteiligung an Stadtentwicklungsprozessen. Veränderungen sind möglich, wenn Probleme offen benannt werden.