Meine Rolle(n) bei den Grünen Groß-Gerau
Sprecher im Ortsverband
Mitglied im Magistrat
Jahrgang
1966
Berufliche Tätigkeit
Architekt
Hobbys & Interessen
Kunst, Tango, Sport
Seit wann bist Du bei den Grünen?
Mit Unterbrechungen bin ich seit 1983 bei den Grünen.
Gab es einen bestimmten Anlass oder eine Erfahrung in Deinem Leben, der Dich bewogen hat, in die Kommunalpolitik zu gehen?
Nein, einen konkreten Anlass gab es nicht. Ich habe schon früh erkannt, dass Menschen durch ihr eigenes Handeln häufig ihre Lebensgrundlagen belasten oder sogar zerstören. Um diese Grundlagen zu schützen, braucht es jedoch Menschen, die sich aktiv dafür einsetzen – deshalb engagiere ich mich in der Kommunalpolitik.
Was macht Dir bei Deiner Arbeit als Kommunalpolitiker am meisten Freude?
In der Kommunalpolitik ist man ganz nah dran an den Bedürfnissen und Problemen der Menschen. Gerade, weil sie die kleinste politische Ebene ist, bietet sie die wirkungsvollste Möglichkeit, unmittelbar etwas zu verbessern – das macht mir besondere Freude.
Was belastet Dich in Deiner Arbeit als Kommunalpolitiker am meisten?
Am meisten belastet mich, dass viele Menschen zwar erkennen, wie wichtig aktive Mitarbeit in der Kommunalpolitik ist – ihnen aber im Alltag oft die Zeit dafür fehlt. Die Anforderungen des Lebens lassen wenig Raum für Engagement. Dabei wäre es gerade jetzt, angesichts der vor uns liegenden Aufgaben, wichtiger denn je, dass sich mehr Menschen einbringen.
Was sind Deine kommunalpolitischen Schwerpunkte?
Mein kommunalpolitischer Schwerpunkt liegt im Bereich des nachhaltigen Bauens. Hier kann ich meine berufliche Erfahrung am besten einbringen – und sehe zugleich die größten Möglichkeiten, aktiv mitzugestalten.
Was möchtest Du in dieser Legislaturperiode unbedingt für Groß-Gerau erreichen?
Ein zentrales Anliegen ist für mich die Umgestaltung Groß-Geraus zur Schwammstadt. Unsere Stadt muss fit gemacht werden, um den fortschreitenden Klimaveränderungen standhalten zu können. Ich möchte den Anstoß geben, dass diese Aufgabe jetzt angegangen wird – nicht irgendwann, sondern jetzt.
Die Politik- und Wahlverdrossenheit ist groß im Lande. Was willst du dagegen tun?
Die Politikverdrossenheit ist weit weniger ausgeprägt, als oft behauptet wird. Ich setze darauf, insbesondere jungen Menschen einen einfachen Einstieg in die Kommunalpolitik zu ermöglichen. Wer etwas bewegen möchte, muss nicht sofort ein Mandat in der Stadtverordnetenversammlung übernehmen – es gibt viele Wege, sich sinnvoll einzubringen.
Dein Lebensmotto?
Unser Leben ist bunt und vielfältig – es besteht aus Liebe, Arbeit, Hobby, Familie, Freundschaft, Kultur und Entspannung. Gerade die Entspannung kommt in unserer Gesellschaft oft zu kurz, dabei ist sie entscheidend, um neue Kraft zu schöpfen. Mein Lebensmotto lautet deshalb: „Einfach auch mal chillen!“